Aktuell

Betriebsbericht 2020

2020 war laut Deutschem Wetterdienst (DWD) in Deutschland mit einer Jahresmitteltemperatur von 10,4 °C das zweitwärmste Jahr seit Beginn flächendeckender Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Nur 2018 war mit 10,5 °C geringfügig wärmer. Es war zudem das viertsonnigste Jahr seit dem Messbeginn 1951. Ein großer Teil der Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) aus dem Programm „Sonne in der Schule“ konnte auch in diesem außergewöhnlich warmen Jahr aufzeigen, dass PV-Anlagen über mehrere Jahrzehnte einen guten Ertrag liefern können.

Der SeV betreut seit 2001 die Schulen, die mit einer PV-Anlage aus dem Programm „Sonne in der Schule“ ausgestattet sind. Neben der Erfassung und Auswertung der Betriebsdaten wird auch Unterstützung bei Defekten an der PV-Anlage gegeben. Dies kann die Finanzierung der Reparatur oder des Austausches eines defekten Wechselrichters sein. In jedem Fall wird der Kontakt zu einem Fachmann hergestellt, der bei der Fehlerfindung hilft.

Durch das große Engagement der Betreuer und Betreuerinnen der am Programm teilnehmenden Schulen, kann mittels der Erträge eine fundierte Aussage des Verhalten der PV-Anlagen über einen solch langen Zeitraum gemacht werden. Dieses Ergebnis fließt in Beiträge für die Fachtagungen ein, an denen der SeV teilnimmt.

544 Schulen sind in dem Programm noch gelistet, 276 Schulen haben eine Rückmeldung zum Betrieb der PV-Anlage im Jahr 2020 geliefert. Die Ertragsdaten von 149 Schulen sind in die Auswertung eingeflossen, die im Betriebsbericht 2020 dokumentiert ist.



Formular Messprotokoll 2021
Blanko-Formular zur monatlichen Ertragsdatenerfassung der PV-Anlage „Sonne in der Schule


Verschiebung Sonne in der Schule-Workshop 2021

Da eine vernünftige Planung und frühzeitige Reservierung von Tagungs- und Übernachtungsräumlichkeiten wegen der Corona-Pandemie nicht möglich sind, wird der für Oktober 2021 in Würzburg geplante Workshop für Betreuer des Programms „Sonne in der Schule“ auf das Frühjahr 2022 verschoben.